Open the Borders! Flüchtlinge demonstrieren für legale Fluchtwege nach und in Europa. Foto: Salinia Stroux

»Hier sollen wir nur am Leben gehalten werden, aber Schutz ist das nicht«

21.03.16

Mehr als 50.000 Schutzsuchende sitzen seit der Schließung des Balkankorridors in Griechenland fest. Vor allem besonders Schutzbedürftige wie unbegleitete Minderjährige leiden unter den katastrophalen Bedingungen. RSPA-Mitarbeiterinnen Salinia Stroux und Chrissi Wilkens berichten über die aktuelle... mehr >>

Warum der Deal mit der Türkei eine Schande für Europa ist

18.03.16

Ein bitterer Tag für Flüchtlinge: Der schmutzige EU-Türkei-Deal ist in trockenen Tüchern. Alle Schutzsuchenden, die aus der Türkei in die Europäische Union gelangen, sollen wieder dorthin zurück geschickt werden. Europa verabschiedet sich von seinen Werten. mehr >>

Trotz Nachbesserungen: EU-Türkei-Deal verstößt gegen fundamentale Menschenrechte!

17.03.16

Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel die Pläne zum EU-Türkei-Deal präzisiert. Die im Vorfeld geäußerte Kritik von UN, Europarat und Menschenrechtsorganisationen blieb nicht wirkungslos. Doch nach wie vor verstößt der Plan gegen fundamentale Menschenrechte. Was man in Brüssel, aber auch in... mehr >>

„Wir sterben hier langsam“ – zur Situation in Idomeni

11.03.16

Die Balkanroute ist dicht, tausende Flüchtlinge sitzen seitdem im Grenzort Idomeni fest. Die Bedingungen dort sind erbärmlich: Durch tagelangen Regen sind die Menschen durchnässt, die provisorische Zeltstadt steht mitten im Schlamm. Mitarbeiterinnen des PRO ASYL – Projekts in Griechenland RSPA... mehr >>

Breites Bündnis fordert: „Keine Stimme für die AfD“

10.03.16

Der DGB und Flüchtlings- und Migrantenorganisationen in Rheinland Pfalz appellieren in ihrem Aufruf „Keine Stimme für die Alternative für Deutschland“ an die Wählerinnen und Wähler in Rheinland-Pfalz, sich an der Landtagswahl am 13. März 2016 zu beteiligen, dabei aber keine rechten Parteien wie die... mehr >>

EU-Türkei-Gipfel: Individuelles Asylrecht steht zur Disposition

08.03.16

Von der Tagung der EU-Staats- und Regierungschefs mit dem türkischen Ministerpräsident Davutoğlu geht ein verheerendes Signal aus: Flüchtlings- und Menschenrechte werden einer knallharten Interessenspolitik geopfert. Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind bereit, in Sachen... mehr >>

EU-Türkei-Gipfel: Statt humanitärer Lösung droht harter Kurs

07.03.16

In Griechenland zeichnet sich eine humanitäre Katastrophe ab: Zehntausende Schutzsuchende sitzen im Land fest. Ihre Lage wird immer prekärer. Doch statt einer humanitären Lösung fährt die EU beim heutigen Gipfel mit der Türkei einen noch härteren Kurs: Sie diskutiert über eine dauerhafte Schließung... mehr >>

Gemeinsam gegen Rassismus!

Die Debatte um Flüchtlinge wird immer aggressiver: Eine Asylrechtsverschärfung jagt die nächste, rassistisches Denken hat sich bis in die Mitte der Gesellschaft ausgebreitet und die Zahl der rechtsradikalen Gewalttaten gegen Flüchtlinge steigt ständig.

Dagegen setzen wir jetzt ein Zeichen! Gemeinsam mit anderen Organisationen rufen wir dazu auf, am 19.03.2016 gegen rechte Hetze und Gewalt an die Öffentlichkeit zu gehen.

Treten Sie zusammen mit uns für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft ein! Alle Informationen zum Aktionstag gibt es hier >>>

Ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren

Bundesweit engagieren sich Tausende Menschen für Flüchtlinge und es werden immer mehr. Auch Sie wollen Flüchtlinge unterstützen? Das ist großartig. Wir haben Ihnen hier dazu Informationen, Tipps, Kontakte und Materialhinweise zusammengestellt.

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Im Jahr 2015 starben im Mittelmeer bereits rund 3.500 Menschen auf der Flucht nach Europa. Schon nach der Katastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 zeigten sich europäische Politikerinnen und Politiker betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht geschehen. Derzeit sterben so viele Flüchtlinge im Mittelmeer wie nie zuvor.

Wir fordern: Es muss dringend eine europäische Seenotrettung aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

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Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland

In der Ägäis droht eine humanitäre Katastrophe: Auf Griechenlands Inseln kommen Tausende Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern an - und stranden dort im Elend. Staatliche Versorgung gibt es so gut wie nicht, Ehrenamtliche versorgen die Schutzsuchenden mit dem Nötigsten.

Unsere Partnerinnen und Partner des Projekts Refugee Support Program Aegean (RSPA) sind vor Ort und helfen wo sie können.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit des RSPA mit Ihrer Spende

Ich will helfen: An wen kann ich mich wenden?

Es freut uns sehr, dass so viele hilfsbereite Menschen Flüchtlinge unterstützen wollen.

Wer Sachspenden hat, privat aufnehmen möchte, Deutsch unterrichten will usw., sollte sich an lokale Ansprechpartner wenden: Auf unserer Seite „Mitmachen“ finden Sie Kontakte zu lokalen und regionalen Ansprechpartnern, Infomaterial, Tipps und Antworten auf zahlreiche Fragen. 

Bitte nutzen Sie dieses Angebot. Per E-Mail und Telefon kann PRO ASYL als Bundesorganisation hier nicht vermittelnd tätig werden. Danke für Ihr Engagement!

Syrien-Aufnahmeprogramme

Die Aufnahmeprogramme des Bundes für insgesamt 20.000 syrische Flüchtlinge sind weitgehend abgeschlossen. Ein neues Programm ist bislang - auch für irakische Flüchtlinge - nicht auf den Weg gebracht.

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben allerdings über die noch laufenden Länderprogramme ggf. noch eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Weitere Informationen finden Sie hier.